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Christa Lieb – Autorin

16. September 2018
von Christa Lieb
2 Kommentare

SommerIllusionen

SommerIllusionen

Der Sommer will uns glauben machen, er sei unsterblich. Doch an der Ecke lauert der Herbst. Geduldig. Noch. Eilfertig haben ein paar Blätter die Farbe gewechselt … Es wird sie teuer zu stehen kommen …

Schade, denkt der Sommer, die Party scheint vorbei.
Noch ein letzter ausgelassener Tanz, dann werde ich weichen (müssen).

Christa Lieb ©

 

13. September 2018
von Christa Lieb
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Geht doch …

Geht doch …

Ich bin gerade ziemlich happy.

Letzte Woche sah es noch trostlos aus. Aber nun sind die Gartenpartys und Geburtstagsfeiern, die mich viele Wochen vom Schreiben abgehalten haben, »abgearbeitet«.

Es war schön, liebe Menschen um mich zu haben, die ich zum Teil lange nicht gesehen hatte, aber auch mit jeder Menge Arbeit verbunden.

Okay. Abgehakt.

Nun bin ich aus einer glücklichen Fügung heraus in der tollen Rolle »Christa-allein-zu-Hause«. Und endlich gehören die Tage wieder dem Schreiben.

Nach dem Frühstück hurtig die wichtigsten Dinge im Haushalt erledigen und die Pflanzen im Garten versorgen (ob das Gießen in diesem Jahr wohl jemals enden wird?) und dann geht’s los.

Konsequent und mit so wenig Ablenkung wie möglich, vergrößere ich den Umfang meines neuen Projekts. Am Tag 5 des unverhofften Experiments kann ich sagen: Es klappt! Die Bilanz kann sich sehen lassen. Jeden Tag steht mindestens ein Kapitel mehr auf der Habenseite.

Ich wünsche mir, dass es in den noch verbleibenden Tagen so weitergeht (und dass ich mir mit diesem Post jetzt nicht die (An)Spannung kaputtgemacht habe … Kreativität ist eine komplizierte Angelegenheit).

Christa Lieb ©

PS. Buchtitel und Cover bleiben natürlich vorerst noch mein Geheimnis …

3. September 2018
von Christa Lieb
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Neues Altes …

Neues Altes

»Tage wie Ebbe und Flut« war mein erster Roman. Bei keinem Buch danach habe ich jemals wieder solche emotionalen »Ausschläge« verspürt. Die unbändige Freude, das Hochgefühl, die Gewissheit, einen besonderen Kraftakt geschafft zu haben.

Wenn ich daran zurückdenke, wird mir bewusst, dass genau diese Gefühle noch tief in mir drin nachwirken; mich am Schreiben halten … obwohl die Realität mich längst eingeholt hat. Einerseits ist das schade, andererseits hilft es mir dabei, das reale Leben nicht aus den Augen zu verlieren.

Ich schreibe immer noch. Mal mehr, mal weniger. Die Euphorie ist einer stillen Freude gewichen; Freude über jeden Fortschritt. Und noch immer hadere ich mit jedem Rückschlag, jedem Stillstand. Aber die Gewissheit, dass ich stets nach jedem durchschrittenen Tal auch wieder Höhenluft schnuppern konnte, lässt mich nicht mehr verzweifeln, sondern mit Gelassenheit einfach kleinere Schritte machen, wenn die »Schreibluft« dünn wird.

Und weil mir mein erster Roman noch immer so viel bedeutet, habe ich mich entschlossen, ihn endlich auch als eBook zu veröffentlichen. Voilá: Überarbeitet und in neuem Gewand … bereit für interessierte LeserInnen … erhältlich bei allen gängigen Onlineshops (nur bei iBook-Store dauert es – wie immer – noch ein paar Tage).

Und für alle, die auf das neue Buch warten: Die »Schreibluft« ist gerade wieder dünn und ich muss kleinere Schritte machen. Aber es geht voran … Wort für Wort, Satz für Satz …

Christa Lieb ©

12. Juli 2018
von Christa Lieb
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Wenn einer eine Reise tut …

Diesmal gibt es hier keine erfundene Geschichte sondern einen realen Reisebericht.

Bahnfahrt 10.07.2018, München – Aschaffenburg, geplant 12:50 Uhr

Ich bin begeisterte Zugfahrerin, habe eine BahnCard, genieße es 1. Klasse im ICE in gut 2 1/2 Stunden von Aschaffenburg nach München zu fahren. Das schafft kein »normaler« Autofahrer. Zudem mit einer Beinfreiheit, von der Fluggäste jeglicher Airlines nur träumen dürfen.

Die ewigen Nörgeleien über die Pannen-Bahn haben mich bisher immer genervt. Doch jetzt kann ich mitreden. Jetzt habe ich »endlich« mein eigenes Desaster.

Der Reihe nach. Die Hinfahrt am Samstagmorgen verlief reibungslos und gediegen. Ankunft sechs Minuten vor der regulären Zeit. Da soll noch mal einer was gegen die Bahn sagen, dachte ich … Bis zur Rückfahrt.

Wir kommen guter Dinge im Hbf. an, besuchen die DB-Lounge, beschaffen uns Reiseproviant und sehen auf dem Weg zum Bahnsteig den Hinweis »Der ICE hat voraussichtlich 15 Minuten Verspätung (so what) … Die Wagen 31 – 39 entfallen.«
Wie bitte? Die Wagen 31 – 39 entfallen? Wir haben ein Abteil in Wagen 38 gebucht. Und jetzt?

Am Informationsschalter bildet sich sofort eine lange Schlange. Wir mittendrin. Auskunft des netten Bahnmitarbeiters: »Die Anzeige ist falsch.« Zufrieden und erleichtert machen wir uns auf den Weg. Mittlerweile wird eine Verspätung von 40 Minuten angezeigt. Macht nix. Hauptsache die Plätze sind sicher. Dann schreckt uns eine Durchsage wieder auf. »Heute verkehrt nur eine Kurzversion. Die Wagen 31 – 39 entfallen.« Auf dem Bahnsteig bricht Unruhe aus. Nur der »halbe« Zug … Das heißt, die Hälfte der Reisenden hat keinen festen Platz. Auf dem erneuten Weg zur Information überrascht uns die Durchsage: »Bitte beachten Sie, dass die Wagen 21 – 29 fehlen.« Also ist unsere Reservierung jetzt wieder in trockenen Tüchern. Um das Chaos perfekt zu machen, folgen noch diverse widersprüchliche Ansagen über geänderte Wagenpositionen.

Auf dem Bahnsteig geht es zu wie auf einem Jahrmarkt. Die Menschenmenge wogt hin und her. Erste Kinder weinen, Männer reden aufgeregt in ihre Smartphones, ältere Semester wirken ratlos bis verzweifelt.

Nach 50 Minuten kommt der Zug; an den Türen bilden sich Menschentrauben. In »unserem« Abteil hat sich inzwischen ein Anzugträger platziert, dem ich energisch klarmache, dass das gesamte Abteil reserviert ist. Nach einem kurzen Einwand seinerseits und einer passenden Antwort meinerseits räumt er das Feld. Nach weiteren 15 Minuten, in denen wir hoffen, dass der Zug auch wirklich losfährt, endlich der Pfiff und ab geht’s. Erleichterung, auch wenn wir schnell merken, dass die Klimaanlage nicht funktioniert.

Das sollte es aber noch nicht gewesen sein. Höhe Würzburg werden wir von einem ohrenbetäubenden Zischen aus unserer Gemütlichkeit gerissen. Aufregung. Tochter rennt los, Enkelin beginnt zu weinen, der Mann legt endlich sein Smartphone beiseite und verlangt nach dem Zugpersonal.

Drei wirklich nette Damen bemühen sich. Sie versuchen reihum eine Schraube an der Deckenverkleidung zu lösen. Das scheitert wegen fehlender Armlänge. Mann greift helfend ein. Die Deckenverkleidung löst sich. Zum Vorschein kommt ein dunkles Etwas. Eine der Damen telefoniert. Heraus kommt, dass vermutlich ein gerissener Schlauch an der Klimaanlage dieses fiese Geräusch verursacht. »Da können wir nichts machen. Das müssen wir jetzt bis Köln ertragen. Tut uns leid.«

Uns auch. Wir hatten ein Ruheabteil gebucht und bezahlt und keinen Sitzplatz in einem Düsenjet. Das »Pst« an der Abteiltür kommt uns wie Hohn vor. Drei Familienmitglieder nehmen Reißaus, ich halte mit zugestöpselten Ohren die Stellung bis Aschaffenburg; tröste mich mit der 25%igen Entschädigung, die ab 60 Minuten Verspätung fällig wird.

Und dann kommt der verdammte Zug fünf Minuten VOR diesem Limit in Aschaffenburg an.

Fazit: Mit einem unterirdischen Krisenmanagement und veraltetem Equipment wird sich die Bahn auf Dauer keine neuen Freunde schaffen.

Ich persönlich werde weiterhin längere Strecken per Bahn zurücklegen und hoffe darauf, dass ich mit den geschilderten Vorkommnissen für alle künftigen Fahrten sämtliche Pannen »abgearbeitet« habe.

Christa Lieb ©

11. Juli 2018
von Christa Lieb
2 Kommentare

Stand der Dinge

Fortsetzung folgt …

Nachdem sich zu meiner großen Freude die Fragen nach einem neuen Roman häufen, will ich an dieser Stelle ein längst überfälliges kleines Update zum derzeitigen Stand der Dinge präsentieren.

Die Idee, dem Roman »Ein Sommer in Blue Bay« eine Fortsetzung folgen zu lassen, ist schon vor einer Weile gereift.

Fakt war allerdings, dass ich lange daran gezweifelt habe, ob mein kreativer Akku noch einmal für einen Kraftakt »Roman« ladbar sein würde.

Aus diesem Grund habe ich mich lange davor gescheut das Projekt in Angriff zu nehmen. Stattdessen habe ich meine Zeit mit Überarbeitungen verbracht und mich dabei mit dem Gedanken »Hauptsache überhaupt schreiben« getröstet.

Obwohl es befriedigend war, alten Geschichten neuen Glanz zu verleihen, hat es mich letztendlich doch nach etwas Neuem gedrängt. Und so habe ich mich endlich aufgerafft und einen Plot erstellt. Inzwischen sind die ersten Kapitel geschrieben und es überwiegt die Hoffnung (und die Freude), dass es auch tatsächlich zu dieser Fortsetzung kommen wird.

Die Beschäftigung mit den alten Protagonisten ist belebend und schön und die Neugier auf die neuen groß. Und so wächst nun – wenn auch in kleinen Schritten – eine neue Geschichte heran. Es wird also, wenn alles gut läuft, im nächsten Jahr ein Wiedersehen mit Blue Bay geben.

Christa Lieb ©

9. Juni 2018
von Christa Lieb
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Der Wahnsinn geht weiter …

Ich würde ja gerne über Fortschritte bei meinem neuen Romanprojekt berichten, aber leider muss ich mich (wie viele andere auch) mit unliebsameren Dingen beschäftigen.

Kaum haben sich die Schnappatmungen nach Inkrafttreten der DSGVO langsam gelegt, gibt es neuen Grund für Aufregung.

»Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Betreiber von Facebook-Seiten für Facebooks (potentielle) Datenschutzverstöße mithaften (EuGH, Urteil vom 05.06.2018, Az. C-210/16Pressemitteilung).« (Zitatende)

Nachdem ich realisiert habe, was das für die Betreiber einer Facebook-Seite bedeutet und sich mein Zorn etwas gelegt hatte, habe ich also meine Datenschutzerklärung um einen weiteren Rattenschwanz erweitert, der nun hoffentlich einen adäquaten Schutz gegen die Abmahnindustrie bietet.

In Menlo Park/Kalifornien lachen sie sich wahrscheinlich ins Fäustchen. Denn in der Auseinandersetzung um den Schutz personenbezogener Daten zwischen der EU und Facebook wird jetzt mal kurzerhand (hoffentlich nur vorerst) die Verantwortung auf das schwächste Glied in der Kette geschoben. Ich/wir sollen also verantwortlich dafür sein, dass Facebook persönliche Daten für Werbezwecke benutzt und damit nicht immer sorgsam umgeht? Bravo!

Ich frage mich, welchen Sachverstand (auf diesem Gebiet) die Entscheider hatten? So wird eine wichtige Sache wie der Datenschutz ad absurdum geführt.

Wenn dieses Rad weitergedreht wird, bleibt in letzter Konsequenz nur noch, die Seite offline zu stellen … Was viele leider schon getan haben.

Christa Lieb ©

14. Mai 2018
von Christa Lieb
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DSGVO – 25. Mai 2018

DSGVO – 25. Mai 2018 

diese beiden Informationen sind zurzeit ein wichtiges Thema im Netz.

Die Verordnung ist das für die EU typische Ergebnis jahrelanger Beschäftigung mit dem Datenschutz und treibt nun besonders die »kleinen« Betreiber von Websites und Blogs schier in den Wahnsinn. Da werden vorsorglich Seiten deaktiviert und der Versand von Newslettern eingestellt, weil … Ja, weil es schon seit Jahren diese niederträchtige Abmahnindustrie gibt, deren einzige Aufgabe darin besteht, gutgläubige Leute zu ertappen und abzukassieren. Und was mich zudem auf die Palme bringt, ist die Tatsache, dass es (immer noch) keine gesetzliche Handhabe gegen diese schamlose Abzockerei gibt.

Und weil sich nun einmal kein Seiten- und Blogbetreiber vor dieser neuen DSGVO drücken kann, gibt es natürlich auch jede Menge Angebote, wie man zum Teil für richtig viel Geld die Kuh vom Eis bringt.

Es gibt aber auch Fachleute, denen die Abmahnindustrie auch ein Dorn im Auge ist und die nun hilfsbereit und kostenlos kleinen Usern aus der Patsche helfen. Einer davon ist RA Doktor Thomas Schwenke. Und hier ist der Link zu seinem Datenschutz-Generator https://datenschutz-generator.de

Natürlich ist auch diese Möglichkeit mit Mühe und Zeit verbunden. Aber ehe man die Augen vor dem Übel verschließt oder tief in die Tasche greift, sollte man diesen Service nutzen … finde ich.

PS: Beim Durcharbeiten der einzelnen Punkte ist mir klargeworden, welch ein Wahnsinn sich mittlerweile hinter Datenschutz verbirgt. Ich bin absolut dafür, dass mit persönlichen Daten verantwortungsvoll umgegangen wird, keine krummen Dinge getrieben werden. Aber mal ehrlich, mittlerweile sollte allen, die sich im Netz tummeln und Social Media nutzen, klar sein, dass man damit eine gewaltige Datenspur produziert und hinterlässt. Wer das nicht möchte (oder inakzeptabel findet), sollte die Finger davonlassen.

Christa Lieb ©