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Christa Lieb – Autorin

15. Januar 2017
nach Christa Lieb
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»Lesefrüchtchen«

Winterwunder

Über Nacht hat sich die Welt in weiße Watte gepackt, trägt eine dicke Schnee-haube. Aufgeplusterte Vögel harren in der Kälte aus, sitzen in den kahlen Ästen und halten Ausschau nach Nahrung. Eine Katze schleicht Richtung Futterhäuschen, hebt behutsam die Pfoten, hinterlässt ihre Spuren im Schnee.

Die Amsel, auf ihrem Beobachtungs-posten in der Spitze des Baumes, hat sie längst erspäht. Ihr warnender Ruf bringt Bewegung in die bunte Vogelschar. Im Nu ist das Vogelhaus verwaist. Die Katze trollt davon.

Der Nordwind bläst feine Schneenebel von den Dächern. Die spärlichen Sonnenstrahlen lassen die weiße Pracht funkeln, wie kostbare Edelsteine. Braune Grashalme ragen empor, erzählen vom vergangenen Sommer. Die Natur ruht sich aus, sammelt Kraft für das Frühjahr.

Mit einem heißen Tee und einem guten Buch im warmen Zimmer sitzen – so lässt sich das Winterwunder genießen.

Christa Lieb ©

Okay. Ich gestehe, beim Schreiben dieser 5-Minuten-Geschichte hat Wunschdenken meine Finger bewegt . Denn leider besteht bei uns das Winterwunder meist aus wenigen Millimetern Schneepuder. Selbst von der bunten Vogelschar ist in diesem Jahr (noch) nichts zu sehen. Schade … Aber der Winter ist noch lange nicht vorbei … Vielleicht gibt es ja auch für uns noch ein richtiges Winterwunder …

 

31. Dezember 2016
nach Christa Lieb
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Gedanken zum Jahreswechsel

Nur noch wenige Stunden bleiben dem Jahr 2016. Zeit für ein ganz persönliches Resümee.

Ich betrachte sein Ende mit gemischten Gefühlen. Soll ich mich freuen, dass es endlich vorbei ist, oder soll ich bedauern, dass ein Lebensjahr weniger auf der Habenseite steht?

Es hatte wunderbare Momente für mich im Gepäck, aber es hat mir auch wieder einiges abverlangt. Ich musste mich von lieben Menschen verabschieden, bin gegen Mauern gerannt, habe mich von Illusionen verabschiedet, musste akzeptieren, dass die Begriffe »Freundschaft« und »Loyalität« dehnbar sind und viele Interpretationen zulassen. Und es hat meinen Glauben an die (Mit)Menschlichkeit erneut erschüttert. Kaltherzigkeit, Diffamierungen, dreiste Lügen, Hetze, feige Morde, Katastrophen … Bis in die letzten Stunden hat es uns damit den Alltag garniert. Und es lässt mich mit der bangen Frage zurück: Siegt die Vernunft, der klare Menschenverstand, oder laufen wir sehenden Auges den Rattenfängern hinterher und ins Verderben? Und was wird dann aus unseren Kindern und Enkelkindern?

Zum Glück gab es neben den dunklen Seiten auch strahlend schöne. Tage voller Lebensfreude, Optimismus, warmer Gefühle … in einer friedlichen Umgebung, üppiger, farbenfroher Natur.

Und so werde ich in wenigen Stunden das neue Jahr mit der gleichen Freude und Hoffnung lautstark und bunt begrüßen, wie ich es mit den neuen Jahren zuvor auch getan habe. Und, wie jedes Jahr, auch diesmal darauf bauen, dass das Gepäck, welches es für uns parat hat, zu schultern ist …

Ich wünsche allen einen guten, hoffnungsvollen Start ins neue Jahr.

 

 

Christa Lieb

15. Dezember 2016
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»Lesefrüchtchen« Dezember

Auszug »Wohin dein Weg auch führt«

(…)

Ulrich hatte geglaubt, er kenne das Gefühl des Alleinseins schon zu genüge. Er hatte sich geirrt. Diese Tage jetzt, übertrafen selbst die dunklen Stunden in Straubing.

Niemanden hielt es in seiner Kabine. Alle trafen sich in der Mannschaftsmesse zu Punsch und Teegebäck. Er suchte sich einen Platz in der hintersten Ecke, bei den Männern aus Ostasien, denen Weihnachten wenig bedeutet. Vorn drängten sich mit erwartungsvoll glänzenden, oft aber auch traurigen Augen, die deutschen Kollegen, meist Offiziere, um den Rundfunkempfänger. Der Kapitän hielt eine kurze Ansprache, dankte allen für ihren harten Einsatz auf hoher See. Dann ertönte das bekannte Signal von Radio Norddeich: »Gruß an Bord« ging auf Sendung.

  Angespannt lauschte er eine Weile den Stimmen aufgeregter Kinder und gerührter Frauen, die ihre Väter, Ehemänner, Söhne grüßten, gute und manchmal auch schlechte Nachrichten aus dem fernen Deutschland durch den Äther auf den schwankenden Frachter schickten, der sich gerade durch den nachtschwarzen Atlantik schob.

  Die bunten Lämpchen des Plastikbaumes flimmerten unruhig. Ihr Licht spiegelte sich in den wenigen Kugeln, die die spärlichen Zweige schmückten, wider. Der Smutje lehnte in der Luke der Essensausgabe und summte andächtig die Melodie von der stillen, heiligen Nacht mit.

  Längst hatte Ulrich innerlich abgeschaltet. Für ihn gab es keinen Grund, aufmerksam zu lauschen, auf liebe Grüße zu hoffen. Wer sollte ihn schon grüßen? Niemand vermutete ihn an Bord eines Schiffes auf unruhiger See. Er war allein; wieder und immer noch. Und er war überzeugt, dass dies auch noch lange so bleiben würde. Die Gewissheit schmerzte. Gern wäre er dieses Gefühl losgeworden, doch es ließ sich nicht einfach so vertreiben. Betroffen zuckte seine Hand hinauf zum Gesicht, um die Tränen wegzuwischen, die sich unkontrolliert aus seinen Augenwinkeln gemogelt hatten. Verstohlen sah er sich um, doch offensichtlich hatte niemand Notiz von seiner Rührseligkeit genommen.

  Mit geschlossenen Augen versuchte er sich vorzustellen, wie es jetzt auf der Rosenhöhe zuging. Er stellte sich Tilda und Klara in der warmen Stube vor, wie sie am Tisch beisammensaßen, Tee tranken und selbst gebackene Plätzchen knabberten. Tasso lag sicher zusammengerollt vor dem Christbaum, der Kater neben dem Ofen, in dem das Holz leise knackend ein Raub der Flammen wurde. Ob die beiden Frauen an ihn dachten, über ihn redeten? Er wünschte ihnen im Stillen eine friedvolle Weihnacht und hoffte, dass sie sich keine Sorgen um ihn machten.

  Wie gerne wäre er dort; bei ihnen. Stattdessen verbrachte er das Weihnachtsfest auf diesem schaukelnden Kahn unter fremden Leuten und ohne Perspektive. (…)

Christa Lieb ©

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne Genehmigung der Autorin nicht verwendet werden.

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15. November 2016
nach Christa Lieb
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Lesefrüchtchen

Winkelzüge – Kriminalgeschichte

»Lesefrüchtchen« August

BodenseeÜber dem gegenüberliegenden Schweizer Ufer des Bodensees braute sich ein Unwetter zusammen. Dunkle, bedrohlich wirkende Wolken schoben sich heran. Stürmischer Wind peitschte das Wasser auf.

Im Hotel Helvetia sah Rita Ziegler immer wieder auf die Uhr. Gernot war mit dem Boot draußen. Voller Sorge lief sie hinüber zum großen Fenster mit Blick auf den Hafen. Der Anlegeplatz der Möwe II war noch immer leer. Heftiger Regen prasselte inzwischen nieder und über dem See zuckten bizarre Blitze über den Himmel, denen krachende Donner folgten.

In der Polizeiwache der kleinen Stadt hatte Polizeiobermeister Hirschmeyer alle Hände voll zu tun. Unzählige besorgte Anrufer gönnten ihm keine Pause. Mittlerweile war es kurz vor elf und der Sturm tobte noch immer durch die Nacht. Als das Telefon endlich für einen Moment schwieg, nutzte er die kurze Verschnaufpause, füllte seine Tasse mit dem abgestandenen Rest Kaffee und legte die Beine hoch. Doch kaum hatte er einmal an dem Gebräu genippt, flog die Tür auf und eine Frau stürmte herein.
»Mein Mann ist noch draußen auf dem See. Sie müssen ihn suchen!«
Hirschmeyer nahm erschrocken die Füße vom Schreibtisch, straffte die Schultern und sagte mit Nachdruck: »Der Reihe nach … Sie heißen …?«
»Rita Ziegler … Bitte, Sie müssen ihn suchen.«
»Gute Frau … Bei dem Wetter kann selbst die Seenotrettung nichts tun. Vermutlich ist er in einem Nachbarhafen an Land gegangen. Haben Sie schon versucht, ihn zu erreichen?«
Rita Ziegler nickte. »Er geht nicht ans Handy.«
»Dann nehme ich mal die Daten auf. Name … Welches Boot …?«
»Mein Mann heißt Gernot. Gernot Ziegler. Wir wohnen seit einer Woche im Hotel Helvetia … Am alten Leuchtturm. Die Möwe II ist unser Boot.«
Alfred Hirschmeyer schrieb und nickte. »Gut. Wie schon gesagt. Momentan können wir nichts tun. Sobald der Sturm nachlässt, machen wir uns auf die Suche. Und Sie gehen zurück ins Hotel. Übrigens ziemlich leichtsinnig bei diesem Wetter durch die Gegend zu laufen. Passen Sie auf sich auf … Ich würde Sie ja mit dem Streifenwagen bringen, aber Sie sehen und hören selbst, was hier los ist.« Sichtlich genervt griff er zum Telefonhörer und nahm den nächsten besorgten Anruf entgegen.

In den frühen Morgenstunden fanden sie in der Nähe des Schweizer Ufers die gekenterte Möwe II. Von Gernot Ziegler fehlte jede Spur. Hirschmeyer machte sich auf den Weg ins Hotel Helvetia um Rita Ziegler zu informieren.

***

»Lesefrüchtchen« September

WinkelzügeBei der Vereinigten Union bekam der zuständige Sachbearbeiter den Schadensfall auf den Tisch und unterzog ihn einer gründlichen Prüfung. Gernot und Rita Ziegler waren für ihn keine Ungekannten. Vor Jahren hatte das Ehepaar eine Lebensversicherung über eine beachtliche Summe abgeschlossen und vor gut einem halben Jahr noch einmal aufgestockt. Klaus-Peter Pfeiffer kam ins Grübeln. Der Sache wollte er auf den Grund gehen. Fünf Millionen waren schließlich kein Pappenstiel. Er griff zum Telefon. »Pfeiffer hier. Guten Tag, Herr Hornung. Ich habe mal wieder einen Auftrag für Sie.«

Walter Hornung machte sich auf die Suche nach Spuren. Er durchwühlte das Leben der Zieglers und wurde bald fündig. Zahlungsschwierigkeiten. Drohende Insolvenz. Windige Geldgeschäfte. Als ihm die Bank die Summe nannte, mit der das Ehepaar bei ihnen in der Kreide stand, pfiff er leise durch die Zähne. Hatte sich Ziegler etwa das Leben genommen, um seiner Frau eine sorgenfreie Zukunft zu ermöglichen? Selbstmord. In diesem Fall wäre die Versicherung aus dem Schneider. Als er Pfeiffer seine Erkenntnisse mitteilte, nickte der zufrieden und diktierte seiner Sekretärin einen negativen Bescheid in die Tastatur.

Hauptkommissar Dieter Berg hatte inzwischen den Fall auf dem Tisch. Nachdem zuerst die Vereinigte Union und dann Walter Hornung mit Nachdruck nach den Ermittlungsergebnissen im Fall Ziegler gefragt hatten, wollte auch er Gewissheit haben. Vielleicht steckte doch mehr hinter der Sache. Er sorgte dafür, dass der kriminaltechnische Dienst die Möwe II noch einmal gründlich unter die Lupe nahm. Als der Bericht vorlag, schloss er guten Gewissens Mord aus. Keinerlei Spuren deuteten auf ein Gewaltverbrechen hin. Ein erneutes Gespräch mit den Schweizer Kollegen ergab, dass auch dort seit dem Unwetter keine Leiche an Land gespült worden war. Gernot Ziegler blieb verschwunden. Berg kam zu der Überzeugung, dass der einem tragischen Unfall zum Opfer gefallen sein musste. Er schloss die Akte und schickte seinen Abschlussbericht an die Versicherung.

Acht Monate nach dem Unglück schickte Pfeiffer zähneknirschend einen Scheck an Rita Ziegler. Gleichzeitig beauftragte er Hornung, die Frau noch eine Weile im Auge zu behalten.

***

»Lesefrüchtchen« Oktober

img_HimmelsspurenAls Rita Ziegler den Scheck über die gewaltige Summe von fünf Millionen Euro in ihren Händen hielt, konnte sie ihr Glück kaum fassen. Endlich schienen ihre Sorgen und Ängste der Vergangenheit anzugehören. Sie zwang sich zu Ruhe und Gelassenheit. Am Ende der Woche verließ sie mit kleinem Handgepäck ihre Wohnung und machte sich per Bus auf den Weg zum Hauptbahnhof. Dort ging sie zu einer Telefonzelle und führte ein kurzes Gespräch, ehe sie am Schalter eine Fahrkarte nach Bregenz kaufte.

Fährt sie etwa zurück an den Bodensee, weil es neue Spuren von ihrem Mann gibt?, überlegte Walter Hornung. War ihm etwa etwas Entscheidendes entgangen? Schnell löste er ebenfalls eine Fahrkarte, folgte ihr in sicherem Abstand und bestieg kurz nach ihr den Waggon. Von seinem Platz aus beobachtete er sie unauffällig. Obwohl sie gelassen wirkte, sah er mit geschultem Blick ihre flattrigen Hände und die ängstlichen Blicke, mit denen sie sich immer wieder umschaute.

Am frühen Nachmittag erreichten sie Bregenz. Rita Ziegler verließ den Bahnhof und steuerte einen Autoverleih an. Hornung winkte nach einem Taxi und bat den Fahrer auf sein Zeichen zu warten. Wenig später brauste Rita Ziegler in einem feuerroten BMW Z 4 an ihm vorbei.

Die Fahrt ging ins nahe Liechtenstein. Rita Ziegler war guter Dinge. Come away with me …, trällerte sie gemeinsam mit Nora Jones. In Vaduz betrat sie eine Bank im Zentrum, ließ sich zum Filialleiter bringen und legte ihm den Scheck auf den Tisch. Sie wurden sich schnell einig. Rita Ziegler eröffnete ein Konto, zahlte 4,5 Millionen Euro ein und ließ sich die restliche Summe bar auszahlen. Zufrieden verließ sie das Gebäude wieder, setzte sich in ihren roten Flitzer und fuhr dem verdutzten Hornung Richtung Schweiz davon.

Auf halber Strecke holte er sie endlich ein. Es hatte einige Überredungskünste und Euroscheine gebraucht, ehe der Taxifahrer bereit war, sich auf den Weg zu machen. Als Hornung kapierte, dass sie den Flughafen Zürich-Kloten ansteuerte, wusste er, die Reise war noch nicht zu Ende. Er tastete nach seinem Reisepass in der Jackentasche und nickte zufrieden. Dann griff er nach seinem Handy und informierte Karl-Heinz Pfeiffer darüber, dass die Dienstreise allem Anschein nach nach Übersee ging.

»Dran bleiben«, war dessen knapper Kommentar.

***

»Lesefrüchtchen« November

img_4789_fotorIn Nassau/Bahamas bekam Hornung endlich wieder festen Boden unter die Füße.

Rita Ziegler hatte es eilig. Nur mit Mühe konnte er ihr folgen. Plötzlich blieb sie wie angewurzelt stehen und starrte auf den kahlköpfigen, braungebrannten Mann, der winkend auf sie zukam. Schließlich lachte sie erleichtert und ließ sich umarmen.

Hornung war verblüfft. Wer war der Mann? Er folgte dem Paar in die Stadt; sah sie in einem Apartmenthaus am Jachthafen verschwinden. Für ihn war der Zeitpunkt gekommen, die Polizei in Deutschland zu informieren. Er war beunruhigt. Er wollte den Fall zu einem guten Ende bringen und hoffte, dass ihm die stattliche Provision nicht im letzten Moment noch durch die Lappen ging.

Während er in den nächsten Tagen angespannt auf das Eintreffen des Kommissars aus Deutschland wartete, folgte er Rita Ziegler und ihrem Begleiter auf Schritt und Tritt. Er war erleichtert als er Dieter Berg und dessen Kollegen Wiegand endlich in Empfang nehmen konnte. Sie machten sich umgehend auf den Weg zum Jachthafen. Vor der Tür des Apartments nickten sie sich aufmunternd zu; dann drückte Berg entschlossen auf den Klingelknopf. Es vergingen endlose Sekunden, ehe sich Schritte näherten. Die Tür wurde geöffnet und sie sahen überrascht auf eine ihnen fremde Frau.
Berg fragte nach Gernot Ziegler. Noch ehe die Frau antworten konnte, drängten die Männer an ihr vorbei in die Wohnung und standen dem inzwischen kahlköpfigen Ziegler gegenüber.
Hornung fiel es wie Schuppen von den Augen.
»Gernot Ziegler, Sie sind verhaftet. … Und wer sind Sie?«, wandte Berg sich an die Frau.
»Yvonne Breitenfels«, antwortete die kleinlaut und schmiegte sich eng an Ziegler.
Hornung war zufrieden. Ziegler lebte. Sie hatten es weder mit Unfalltod noch Selbstmord, sondern mit einem offenbar gut durchdachten Versicherungsbetrug zu tun. Pfeiffer würde sich freuen. Eine Tatsache machte ihn jedoch fassungslos: Von Rita Ziegler fehlte jede Spur. Noch gestern war er zweifelsfrei ihr stundenlang durch die Geschäfte gefolgt.
»Wo ist Ihre Frau?«, fragte Berg eindringlich, erhielt aber keine Antwort.

Dieter Berg bat die ortsansässige Polizei um Amtshilfe. Zwei Tage später fanden sie Rita Ziegler auf einem Schrottplatz am Ende des Hafens. Ein bunter Schal war um ihren Hals geschlungen und ihre toten Augen starrten in den kitschig blauen Himmel.

 

Christa Lieb ©

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne Genehmigung der Autorin nicht verwendet werden.