Gib jedem Tag eine Chance,
der schönste deines Lebens zu werden.
Mark Twain
Zitate
17. September 2012
von Christa Lieb
Keine Kommentare
15. September 2012
von Christa Lieb
Keine Kommentare
“Gefrorene Zeiten” – Roman
Zögernd näherte sich Johanna dem Ort, den sie vor vielen Jahren verlassen musste. Noch immer herrschte hier am Rande der Stadt eine angenehme Ruhe. Im Schatten der großen Alleebäume lief sie an der verwitterten Backsteinmauer entlang, die keinen Blick auf das Dahinter erlaubte. Üppiger Efeu rankte herab, suchte Halt in den Ritzen und Spalten des Mauerwerks. Schließlich stand sie vor dem hohen Tor. Rost überzog mittlerweile die massiven Eisenstäbe, verlieh ihnen einen antiken Charme. Kein Name zierte das Schild über den Klingelknopf.
Weiterlesen →
11. September 2012
von Christa Lieb
2 Kommentare
Manchmal werde ich gefragt, ob ich all die Orte, die in meinen Geschichten vorkommen, persönlich kenne. Nein, antworte ich meist und ernte in der Regel erstaunte Blicke. Offenbar machen viele Leser keinen Unterschied zwischen Fiktion und Realität. Bei keinem meiner Romane gibt es Hinweise darauf, dass es sich um autobiografischen Stoff handelt. Trotzdem können sich viele nicht vorstellen, dass einem der Kopf schier überläuft von Geschichten, die mit einem selbst nichts zu tun haben. Märchen eben. Weiterlesen →
10. September 2012
von Christa Lieb
Keine Kommentare
3. September 2012
von Christa Lieb
Keine Kommentare
31. August 2012
von Christa Lieb
Keine Kommentare
Der Stift ist gespitzt, die Tastatur poliert … Es kann – endlich – wieder los gehen mit dem Schreiben.
In meinem Kopf spuken allerlei Gedanken herum. Sie quetschen sich durch die Gehirnwindungen, produzieren Schlagwörter, bilden erste Sätze. Ein sicheres Zeichen, dass die Zeit reif ist für die nächsten Kapitel. Weiterlesen →
27. August 2012
von Christa Lieb
Keine Kommentare
20. August 2012
von Christa Lieb
Keine Kommentare
17. August 2012
von Christa Lieb
2 Kommentare
Gerade habe ich realisiert, dass ich am 22.07. (!) zum letzten Mal an meinem Manuskript gearbeitet habe. Und genau so lange habe ich das Schreiben eklatant vernachlässigt. Das ist ein arger Regelverstoß. In jedem Schreibratgeber steht als wichtiger Punkt: Sie müssen täglich schreiben, sonst verlieren Sie den Rhytmus.
Genau das ist mir jetzt passiert. Ich lese den Text vor mir mit ungewohnter Distanz, suche nach dem Leben meiner Protagonisten, nach ihrem Alltag, ihren Sorgen; der Geschichte an sich. Ich habe den Plot im Kopf, einen Hauch von Ahnung, welche Spannungsbögen eingebaut werden sollten. Anfang und Ende der Geschichte stehen … Aber dazwischen klafft ein großes dunkles Loch.
15. August 2012
von Christa Lieb
Keine Kommentare
Leseprobe aus “Wohin dein Weg auch führt” – Roman
Gemächlich zuckelte der Bus die dicht befahrene Uferstraße entlang. Inzwischen war Spätsommer und noch immer verstopften jede Menge Urlauber die Wege rund um den See. Ab und zu war ungeduldiges Hupen zu hören.
Mit stoischer Ruhe saß der Busfahrer hinter dem großen Lenkrad, das bei jeder Bewegung seinen drallen Bauch streifte. Die Ärmel seines blauen Hemdes hatte er bis hinauf über die Ellenbogen gewickelt und ließ seine dicht behaarten Unterarme Frischluft schnuppern. Aus dem Funkgerät war die quäkende Stimme einer Frau zu hören, im Radio sang Heino von der schwarz-braunen Haselnuss. Der Mann hatte die Lippen gespitzt, pfiff leise die Melodie mit und klopfte mit einer Hand taktvoll auf das Lenkrad. Sein Ehering erzeugte dabei ein verhaltenes Klack-Klack.
Weiterlesen →