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Christa Lieb – Autorin

31. Dezember 2021
von Christa Lieb
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Gutes neues Jahr

31. Januar … Moment der Rück-Aus-Sonstwas-Blicke … Das Jahr 2021 war (für mich) eine Berg- und Talfahrt; die Täler überwogen. Es war verbunden mit großer Hoffnung (nach der 2. Impfung im Juni) und endet mit der Bauchlandung Omikron und der Tatsache, dass auch das neue Jahr von Covid bestimmt sein wird. Wie lange das noch so sein wird, kann kein seriöser Wissenschaftler sagen.

Ich bin sehr #mütend und mag auch aus diesem Grund keine Prognose wagen, keine große Hoffnung hegen, keine Pläne für 2022 machen … Ich werde auch im neuen Jahr auf Sicht »fahren«.

Zum Schluss meines kurzen Einwurfs noch ein paar Wort zum Schreiben. Meine Muse Kreativität ist wankelmütig. Vielleicht schlägt auch ihr die Situation aufs Gemüt. Ich schreibe nur sporadisch; komme demzufolge nur mühsam voran. Meine Protagonisten tanzen mir auf der Nase herum; werfen meinen Plot ein ums andere Mal durcheinander. Sie reiben sich an ihren Namen, ihrer Rolle in der Geschichte … am Ablauf generell. Also werde ich auch in diesem Punkt die Hoffnung auf Sparflamme halten, auf Sicht »fahren«, schauen, ob ich die Kurve kriege.

Auf jeden Fall möchte ich mich bei allen bedanken, die mir auch 2021 die Treue gehalten, meine Bücher gelesen, mich aufgemuntert und animiert haben.

Christa Lieb ©

24. Dezember 2021
von Christa Lieb
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Frohe Weihnachten

All denen, die mich auch in diesem Jahr wieder unterstützt haben, danke ich für ihr Interesse, ihre Hilfe und vor allen Dingen fürs Lesen. Jede Aufmunterung berührt meine Schreibseele.

Ich wünsche allen ein friedvolles Weihnachtsfest verbunden mit der Hoffnung auf bessere Zeiten.

Christa Lieb

25. Oktober 2021
von Christa Lieb
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Persönliches Geschenk

Weder habe ich Geburtstag, noch ist (schon) Weihnachten. Nichtsdestotrotz habe ich mir selbst ein Geschenk gemacht. Schön ist es geworden und es erfüllt mich mit Freude.

GEDANKEN_Allerei_GEDANKEN © … klein aber fein, vertraulich; nicht öffentlich. Keine ISBN-Nummer, keine Sichtbarkeit und folglich auch kein Starren auf Verkaufszahlen und keine Verstimmung über ausbleibende Rezensionen.

Es gehört nur mir … Und es tut gut.

Christa Lieb ©

11. September 2021
von Christa Lieb
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Kriechgang

Der Fortschritt meiner Schreibarbeit ähnelt dem Kriechgang einer Schnecke. Was mich dabei irritiert, ist die Tatsache, dass es mich nicht im Geringsten stört. Es gibt momentan so viele Dinge, die lange hintenanstanden, nicht möglich waren, sehnlichst herbeigesehnt wurden, dass ich es verschmerzen kann. Es gibt keine Deadline, keinen Druck … und ich genieße es.

Nachdem ich Monat für Monat nicht kreativ produktiv war und deshalb an allem zweifelte, was mir wichtig war und ist, habe ich ein paar ernsthafte Wort mit mir selbst gesprochen. Dieser innere Dialog hat mir geholfen. Und wenn ich es schaffe, die erlangte Gelassenheit beizubehalten, hat sich das Gespräch gelohnt.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass, wenn der Herbst Einzug gehalten hat, ich wieder mehr Zeit an meinem Schreibtisch verbringen werde. Bis dahin sammle ich Eindrücke, Ideen, Fragmente; recherchiere Orte des Geschehens, feile an Charakteren. Und wenn der passende Moment gekommen ist, werde ich die gewonnenen Erkenntnisse in Worte umsetzen.

Bis dahin wünsche ich mir und allen LeserInnen noch wundervolle Spätsommertage.

 

Christa Lieb ©