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Christa Lieb – Autorin

12. Oktober 2020
von Christa Lieb
2 Kommentare

Neuerscheinung

»I hope you always find a reason to smile«

Der neue Roman ist fertig. Noch vor einigen Monaten habe ich nicht damit gerechnet, dass mir das in diesem Jahr noch gelingen würde. Denn das Schreiben von »Bitterblues« war eine besondere Herausforderung gewesen. Die Arbeit daran hat mich durch eine schwierige Zeit voller Sorgen und Ängste geführt. Sie war geprägt von Zweifeln, Leere, Blockaden und dann wieder – wie aus dem Nichts – regelrechten Schreibflashs, die mir nachts den Schlaf raubten. Und immer, wenn es gut lief, war das Schreiben Balsam für meine Seele. So, wie in all den Jahren zuvor.

Ende 2019/Anfang 2020. Familie und Freunde hofften auf einen baldigen OP-Termin für meinen Mann, der immer kraftloser wurde. Jetzt konnte mir auch das Schreiben nicht helfen. Es waren ungewöhnliche Wochen, die ich sobald nicht wieder erleben möchte. Anfang Februar endlich ein Termin. Verschiebung. Ersatztermin. Anfang März aufatmen; Erleichterung, dass es noch vor der Covid19-Welle geklappt hatte.

Wie sehr mich diese Monate belastet haben, wurde mir erst so richtig bewusst, als alles überstanden war. Ich hatte mich selbst »verloren«. Und es wird wohl noch eine Weile dauern, bis ich alles verarbeitet habe.

Umso mehr freut es mich, dass ich nun dieses Buch in den Händen halten kann.

 

Bod.de

 

Drei Frauen – Drei Schicksale

Ein Roman über Liebe, verlorene Freundschaften und folgenschwere Entscheidungen

 

 

Christa Lieb ©

#StaySafe

 

29. August 2020
von Christa Lieb
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Neuer Roman

Wow … Ich kann gar nicht sagen, was ich gerade fühle. Erschöpfung, Euphorie, Emotionen … Ich habe es geschafft! 🥳 Die erste Fassung meines neuen Romans ist fertig … Es liegt zwar noch eine gehörige Portion Arbeit vor mir, trotzdem freue ich mich gerade gewaltig 🥰

 

 

 

 

 

 

 

Christa Lieb ©

 

6. Juli 2020
von Christa Lieb
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Sommerzeit – Lesezeit

Urlaub ist so eine Sache in Zeiten von Covid19. Trotz Pandemie zieht es einige in andere Gefilde. Viele bleiben aber zu Hause; genießen die Sommertage lieber im Garten, auf dem Balkon oder entdecken die nähere Umgebung neu. Ich gestehe, ich gehöre zur Spezies #StayAtHome. Das war aber schon vor Corona so …

Egal, wohin die Reise geht … Bücher gehören auf jeden Fall ins Gepäck. Lesen ist eine wunderbare Art, sich die Zeit zu vertreiben. Denn: »Bücher lesen, heißt wandern gehen in ferne Welten …« (Jean Paul).

13. Mai 2020
von Christa Lieb
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Textschnipsel

Laufendes Projekt. Noch ist das Ziel nicht in Sichtweite. Aber nachdem ich die Durststrecke hinter mich gebracht habe und in den letzten Tagen immer wieder entscheidende Lücken füllen konnte, liegt zumindest der Weg zum Ziel nicht mehr im Nebel verborgen.

Textschnipsel

»Zu viele Dinge voneinander zu wissen, entwickelt oft eine besondere Dynamik. Statt zu verbinden, verhindert es eine Annäherung.«

 

Sie durchquerte die Ebene und fuhr den Hügeln entgegen. Noch redete Ruth sich ein, sie mache einen kurzweiligen Ausflug aufs Land. Die Augen hinter den dunklen Gläsern einer großen Sonnenbrille verborgen, die Haare lässig mit einer Spange am Hinterkopf fixiert, klopfte sie mit den Fingern verhalten den Rhythmus der Musik mit. Auf den zurückliegenden fünfzig Kilometern hatte sie sich lautstark von ihr begleiten lassen. Doch jetzt, das Ziel in greifbarer Nähe, überbot das mulmige Gefühl die Leichtigkeit der Töne. Sie drückte den Aus-Knopf; Mick Jaggers It’s only Rock ‘n’ Roll … But I like it  verstummte schlagartig.

 

Christa Lieb ©

31. Dezember 2019
von Christa Lieb
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Jahreswechsel

Draußen ist es still; so, als halte die Welt den Atem an. Genau der richtige Zeitpunkt für ein Resümee.

Das Jahr ist am Ende seiner Tage müde geworden. Vermutlich beginnt nun schon das Pläneschmieden, das Auflisten guter Vorsätze. All die Dinge, die man so tut, wenn sich Neues anbahnt.

Ich begleite diese letzten Stunden mit gemischten Gefühlen. Wenn ich ehrlich bin, kann ich kaum erwarten, dass es endlich geht. Zu oft hat es mich auf dem falschen Fuß erwischt, mir gezeigt, dass Träume und Wünsche nicht in den Himmel wachsen, das Leben seine eigenen Spielregeln hat … ohne Anspruch auf Nachweis oder Revision. Gleichzeitig hält sich die Vorfreude in Grenzen. Weiß ich doch, dass ich einige Päckchen zwangsläufig mit ins neue Jahr schleppen muss. Nicht immer lässt sich alles punktgenau regeln. 

Ich werde das Ende des Jahres im Kreise guter Freunde verbringen; die Bedenken für eine Weile beiseite schieben und hoffen, dass sich das neue Jahr zu etwas Positivem entwickelt … auch was das Schreiben betrifft. Ich wünsche mir, dass Madame Muse ihren ausgedehnten Urlaub bald beendet und Mister Zweifel stattdessen für eine Weile das Weite sucht.

Zum Schluss möchte ich nicht versäumen, allen, die mich in den letzten zwölf Monaten mit ihrer Wertschätzung, Anteilnahme, Hilfe und Aufmunterung begleitet haben, herzlich zu danken. Auf diese guten Attribute baue ich auch im neuen Jahr.

Ich wünsche allen einen fulminanten (friedlichen) Start ins neue Jahr(zehnt).

Christa Lieb 

22. Dezember 2019
von Christa Lieb
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Frohe Weihnachten

Das Jahr ist nun fast schon wieder vorbei. Es erstaunt (und erschreckt) mich immer wieder aufs Neue, in welchem Tempo die Zeit verrinnt. In den nächsten Tagen gilt es ein Resümee zu ziehen.

Doch zuerst hoffe ich auf friedvolle Weihnachtstage im Kreise meiner Lieben. Und das wünsche ich auch allen, die mich auch 2019 mit Wohlwollen, Wertschätzung, Anteilnahme und Mithilfe unterstützt haben.

8. Juli 2019
von Christa Lieb
2 Kommentare

Nachts schläft man in der Regel …

… aber nicht immer

Eine Momentaufnahme

Trüber, feuchter Sonntagmorgen. Nichts lockt mich nach draußen. Gelegenheit zum Schreiben, denke ich …

Ich sitze also am Schreibtisch, suche nach passenden Worten. Mit mäßigem Erfolg. Jede Ablenkung kommt mir gelegen. So wird das nichts. Enttäuscht gebe ich auf.

Später Abend. Schlafenszeit. Es hat merklich abgekühlt. Gute Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf. Weit gefehlt. Ausgerechnet jetzt wollen meine Protagonisten mir ihre Geschichten erzählen.

Damit ich auch ja nichts vergesse, schleiche ich zum Schreibtisch, hole Papier und Stift und schreibe auf, was mir gerade eingeflüstert wurde. Zufrieden lösche ich danach das Licht und schließe die Augen. Doch die Herrschaften sind noch nicht am Ende ihrer Erzählungen.

Ich ergebe mich. Licht an, schreiben, Licht aus … Licht an, schreiben, Licht aus … Licht an, schreiben, Licht aus. So verstreicht Stunde um Stunde in einem überdrehten Ritual … bis die Stimmen nahezu verstummt sind. Nur hin und wieder folgt noch ein diskreter Einwurf.

Mittlerweile ist es kurz vor fünf. Draußen bricht der neue Tag an. Ich lausche dem leisen Piepen der Vögel; die ersten Leute machen sich auf den Weg zur Arbeit. Ich schließe die Augen, warte auf Schlaf … immer noch … und auf das Ende dieser ruhelosen, aber ziemlich produktiven Nacht.

Ich muss nicht groß erklären, wie ich mich heute Morgen fühle … Ich bin sooooo müde.

#Autorenleben
#(Schreib)Wahnsinn

 

Christa Lieb ©