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Christa Lieb – Autorin

23. September 2022
von Christa Lieb
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Klein & Fein

Hach … was für ein gutes Gefühl. Jetzt ist auch mein zweites Wunschprojekt vollendet. Schön sind sie geworden.

Kleiner Hinweis: Only for loved ones with a big heart

(Nicht im Buchhandel erhältlich)

Christa Lieb ©

17. August 2022
von Christa Lieb
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Energiezufuhr fürs neue Projekt

So. Jetzt aber. Nachdem ich mir wochenlang das Gehirn zermartert habe, warum ich in der Geschichte derart feststecke, habe ich einen (der wichtigen) pomadigen Protagonisten gegen eine eloquente, toughe Frau ausgetauscht, mir neue Namen ausgedacht, und schon arbeitet die Fantasie auf Hochtouren. Das war wohl eine gute Idee; die dazu noch vollkommen neue Möglichkeiten eröffnet.

Bin guter Dinge – momentan.

Vielleicht war dieser Überraschungsgast auf unserer Terrasse der Überbringer neuer Ideen 😅

Christa Lieb ©

4. August 2022
von Christa Lieb
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Blitz & Donner

Freitagnacht hat es uns erwischt. Verbunden mit einem gewaltigen Knall ist ganz in der Nähe unseres Hauses ein Blitz eingeschlagen. Da mir Gewitter schon immer suspekt sind, war ich mit einem Satz aus dem Bett … was natürlich keinen Einfluss auf die Naturgewalten hat/hatte. Unwohlsein.

Mein mir angetrauter Fachmann für alles Elektrische stellte schnell fest: Kein Internet, kein Telefon, kein TV. Schock.

Erste Messungen besagten Fachmannes ergaben, dass »unsere« Leitungen und Geräte zum Glück nicht defekt waren. Erleichterung.

Der erste Tag war seltsam; so abgeschnitten von der Welt. Eine gewisse Nervosität (bei mir) will ich nicht leugnen. Ich fühlte mich in meine Kindheit auf dem Land zurückversetzt. Da gab es das alles auch (noch) nicht. Zeitreise.

Anrufe bei zuständigen Stellen ergaben: Dienstag, 02. 08. zwischen 11:00 und 15:00 kommt Hilfe. Geduld.

Je länger der Zustand andauerte, desto wohler fühlte ich mich damit. Alle Zeitfresser deaktiviert; Gelassenheit, Ruhe, Wohlbefinden machten sich breit. Und am schönsten war der fehlende Zugang zu den miesen Nachrichten, die einem rund um die Uhr »um die Ohren fliegen«. Alles war ganz weit weg …

Mittlerweile funktioniert alles wieder. Aber mein Verhalten ist noch nicht das alte. In mir keimt die stille Hoffnung, dass dieser entspannte Zustand noch eine Weile anhält.

Christa Lieb ©

PS Wie ich inzwischen weiß, hat es unsere direkten Nachbarn weitaus schlimmer getroffen. Bei denen schlug der Blitz direkt ein (Ironie: Die stillgelegte Fernsehantenne hat als Blitzableiter fungiert). In jedem Zimmer sind die Leitungen quasi aus der Wand geflogen. TV kaputt, Heizungsregler kaputt, und und und … Da sind wir noch gut bedient.

22. Juli 2022
von Christa Lieb
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Langsam aber stetig …

Ich denke, es ist an der Zeit, mal wieder eine kleine Statusmeldung abzusetzen. Was passiert gerade, wie sind die Fortschritte, wo hakt es?

Schon vor einer Weile habe ich mich mit dem Gedanken befasst, einen meiner ersten Romane zu überarbeiten und neu zu veröffentlichen. Er hat als Ersterscheinung damals mehr oder weniger ein Schattendasein geführt und nicht nur ich bin der Meinung, dass er das nicht verdient hat.

Also habe ich mich an die Arbeit gemacht und immer wieder mal – je nach Zeit und Laune – daran gearbeitet. Letzte Woche kam dann das Musterbuch und es ging an einen erneuten (hoffentlich letzten) Korrekturdurchgang. Und wie das so ist, wenn man die Darstellungsform wechselt, purzeln einem die Tippfehler, ungeschickten Formulierungen, Wortwiederholungen etc. nur so »vor die Füße«. Und so sah das dann aus …

Jetzt heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren – was bei den momentanen Temperaturen gar nicht so einfach ist – und die Korrekturen gewissenhaft in die entsprechenden Dateien zu übertragen (und hoffen, dass danach alles seine Ordnung hat).

Das neue Cover ist auch fertig … der Neuveröffentlichung stehen »nur« noch die anderen Termine meiner fleißigen Helfer im Weg. Es wird also Anfang Herbst werden. Auch keine schlechte Zeit. Die Tage werden kürzer, die Momente zum Buchlesen zahlreicher.

Außerdem läuft noch immer das Projekt »Anthologie«. Auch die ist auf einem guten Weg und wird dann bei Herzensmenschen in der Weihnachtstüte stecken.

Mein Sorgenkind ist nach wie vor mein neues Schreibprojekt. Nachdem mir mehrmals der Plot quasi um die Ohren geflogen ist, habe ich die Arbeit daran ruhen lassen. Vielleicht kommt die Erleuchtung, wenn ich mich demnächst wieder damit befasse und es geht dann flott voran. Wer weiß?

Im Großen und Ganzen war’s das mit den Neuigkeiten für heute. Das Wichtigste für mich ist, dass ich mich überhaupt wieder mit dem Schreiben befasse. Und natürlich will ich auch den Sommer genießen – auch wenn mir die Hitze und deren Folgen schwer zu schaffen machen.

Christa Lieb ©

 

12. Juni 2022
von Christa Lieb
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Alternative

Mit der Kreativität ist das so eine Sache. Ein falscher Gedanken und … schwupps … macht sie sich dünne. Und momentan gibt es viele Anlässe für falsche Gedanken und einiges, was zumindest mir die Freude vergällt. Und so kommt es, dass ich viel zu oft vor meinem Laptop sitze, auf den blinkenden Cursor starre und darauf warte (und hoffe), dass mir ein paar brauchbare Worte einfallen.

Meist vergebliche Liebesmüh, denn die bittere Realität ist, dass es mir momentan an allem mangelt, was unabdingbar ist für den Kraftakt »Roman schreiben«: Wille, Entschlossenheit, Ausdauer, Fantasie … Freude an sich. Selbst kurze Blog-Beiträge wie dieser sind Schwerstarbeit.

Da nimmt man gerne sämtliche verfügbaren Ausreden her – auch wenn sie noch so abwegig sind. Zwar hilft das für den Moment, aber in langen Nächten ohne Schlaf (mit denen ich gesegnet bin), holt mich das Dilemma immer schnell ein; macht mir schlechte Gefühle – und ein schlechtes Gewissen, weil ich all das, was mich seit Jahren trägt, so leichtfertig schleifen lasse.

Okay, dachte ich mir, wenn es mit dem neuen Roman einfach seit Wochen nicht vorwärts geht, weil sich immer wieder schwarze Löcher im Plot auftun, muss eine Alternative her.

Wie wäre es mit einer Anthologie? Diese Frage hat mich eine Weile beschäftigt, dann habe ich die Idee für gut befunden und mir meine Kurzgeschichten-Sammlung vorgenommen. Einige dieser Geschichten waren der Grundstein für ganze Romane, andere wichtige Bausteine und einige fristeten bis jetzt ein unbeachtetes Dasein. Dieses Projekt hält mich zurzeit über Wasser; sorgt dafür, dass das Schreiben nicht ganz aus meinem Leben verschwindet. Und während ich an dieser Anthologie arbeite, rührt sich tief drin hin und wieder der Wunsch, mich auch wieder mit dem Roman-Manuskript zu beschäftigen. Wer weiß …

Christa Lieb © (04:15 h)

PS: Sonntagmorgen. Noch ist es angenehm warm. Wir unternehmen einen Ausflug per Rad, bevor die Hitze kommt. Viele schöne Eindrücke säumen den Weg: Ein Getreidefeld mit einer duftigen Umrandung aus Kornblumen; gesprenkelt mit leuchtend roten Mohnblüten. Hinter mir schnattert Valeska ohne Unterlass mit ihrem Opa, in der Luft stehen zwitschernde Lerchen, in der Ferne ruft ein Kuckuck. In solchen Momenten ist das Leben eine einzige Freude.

Christa Lieb (10:50 h)

20. Mai 2022
von Christa Lieb
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Freude


Heute möchte ich etwas abseits meines Schreibens posten: Meine »große« Enkelin Valeska (8 Jahre), hat mal wieder ein kleines Meisterwerk abgeliefert: Blumen-Aquarell auf Leinwand.

Ja, ja, ich bin etwas voreingenommen … ich weiß. Ich finde es großartig. So, jetzt wisst ihr’s ☺️

 

Christa Lieb ©

 

15. April 2022
von Christa Lieb
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Farbenfrohe Ostertage

Vor zwei Wochen hatte der Winter ein letztes Gastspiel gegeben. Welch ein Unterschied. Jetzt zeigt sich der Frühling in seiner ganzen Farbenpracht. Ein Augenschmaus …

Ich wünsche allen friedvolle Ostertage.

Christa Lieb ©

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. April 2022
von Christa Lieb
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Überraschung

Der heutige Blick aus dem Fenster hat mich regelrecht geschockt: Winter-Traumland im April. Vor ein paar Wochen hätte mich das glücklich gemacht. Heute sehe ich bedauernd auf all die Blüten, die vor einer Woche bei über 20° C mein Auge erfreut haben und die nun von einem dicken Schneemantel umhüllt sind. Die Zweige von Oleander, Olivenbaum, Mandelbäumchen biegen sich unter der Last … Magnolienblüten in Eis … Tulpen, Narzissen, Hornveilchen, Hyazinthen wachsen aus Schnee … surreal.

Christa Lieb ©