schreib(t)räume

Christa Lieb – Autorin

29. Juni 2026
von Christa Lieb
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Schneckentempo – Kurzes Update

Ich muss gestehen, die Hitze bremst mich und mein Romanprojekt zurzeit gewaltig aus. Viel zu oft ertappe ich mich dabei, einfach auf das bereits Geschriebene zu starren und nicht zu wissen, wie und wo ich den nächsten Faden aufnehmen soll. Außer ein paar Korrekturen, Umformulierungen etc. geht gerade nichts voran. An manchen Tagen fällt es mir schwer, mich überhaupt mit dem Projekt zu befassen.

Obwohl dieser Zustand ziemlich frustrierend ist, versetzt er mich nicht in Alarmstimmung. Ich bin zuversichtlich, dass ich, sobald ich wieder durchatmen und durchschlafen kann, die richtigen Worte finden werde.

Nicht so zuversichtlich bin ich, wenn ich an diese nur schwer zu ertragende Hitze denke. Wir werden lernen müssen, damit zu leben, aber abfinden dürfen wir uns damit nicht. Und dass immer noch so viele – auch Verantwortliche – die Augen davor verschließen, macht mich wütend. Klimaanlagen (die ich mir sehnlichst wünsche) bringen Erleichterung, aber beseitigen nicht die Ursachen.

Christa Lieb ©

14. April 2026
von Christa Lieb
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Kleine Schritte …

Ja, es ist mühsam und geht in kleinen Schritten voran. Aber es geht voran. Immerhin.

Vergangenes Wochenende waren wieder so Momente, die ich am Schreiben liebe: Plötzlich tut sich eine Tür auf, man tritt ein in die Welt des Romans. Dinge klären sich, Wege wollen erkundet werden, ProtagonistInnen freuen sich auf ein Wiedersehen.

Exakt so ist es mir ergangen; auch weil die Bedingungen gepasst haben. Ich hatte Zeit und Muße, habe mich aus Social Media mit dem alltäglichen Wahnsinn ausgeklinkt. Es ist mir gelungen, meinen Kopf von Dingen zu befreien, auf die ich keinen Einfluss habe, die mich aber belasten und leider viel zu oft vom Schreiben abhalten. Und um den Schlaf bringen, was zur Folge hat, dass der nächste Tag meist sehr unproduktiv ist. Aber was das Wichtigste war, ich hatte richtig Lust darauf, mir mein Manuskript vorzunehmen und einigen Dingen auf den Grund zu gehen.

Und es hat sich gelohnt: Die Orte des Geschehens stehen nun fest. Ebenso die Namen der ProtagonistInnen und wer welche Rolle spielt. Es gibt einen roten Faden. Vielversprechende Textpassagen und Dialoge sind entstanden. Ich habe mich für einen Titel entschieden und auch schon eine leise Ahnung davon, wie das Cover aussehen könnte.

Das alles ist erfreulich, wird aber nur zum Ziel führen, wenn ich mich regelmäßig mit der Geschichte beschäftige (was ich mir fest vorgenommen habe).

Fortsetzung folgt … Hoffentlich

Christa Lieb ©

PS: Das ausgewählte Foto soll schon mal einen kleinen Hinweis auf den Ort des Geschehens und die Dramatik geben 😉

22. Februar 2026
von Christa Lieb
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Neues Schreibprojekt …

Wie nach jeder Fertigstellung eines Romans, habe ich auch dieses Mal wieder viel Zeit damit verbracht, die Leere in meinem Kopf zu überwinden und die eine Frage zu beantworten: Beginne ich etwas Neues?

Letzten Sommer, während unseres wunderbaren Familienurlaubs an der Ostsee, gab es darauf eine klare Antwort: Ja, es wird einen neuen Roman geben. So viele skurrile Namen, die Stimmung … alles passte. In diesen schönen Tagen sind auch die ersten Gedankenfetzen entstanden.

Wieder zu Hause, habe ich leider versäumt, den Faden aufzunehmen. Da waren wieder so viele andere Dinge, die erledigt werden mussten. Der Sommer verging; der Herbst – ein gefühlter Wimpernschlag. Und nach Weihnachten spürte ich leises Bedauern darüber, dass ich so nachlässig gewesen bin.

Im Januar habe ich endlich das Projekt »Neuer Roman« (wieder) in Angriff genommen. Es gibt einen ungefähren Plot, einige Protagonisten sind benannt, der Ort des Geschehens steht fest. Gute Voraussetzungen also, um etwas Brauchbares hinzubekommen.

Ich gebe zu, es mangelt noch an der Ausdauer und an der Regelmäßigkeit. Auch das nichts Neues. Der Anfang ist gemacht – immerhin.

Christa Lieb ©

22. September 2025
von Christa Lieb
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On air

On air

Gestern war ich zum zweiten Mal zu einem Interview bei Radio Wein-Welle eingeladen. Danke dafür.

Es waren kurzweilige, anregende 90 Minuten rund ums Schreiben. Einen besonderen Eindruck haben die beiden jungen Schreibkolleginnen Marisa und Cassandra bei mir hinterlassen. Zwei junge Frauen am Anfang ihrer Schreiblaufbahn, die trotz ihrer jungen Jahre schon sehr gehaltvolle Texte verfassen … eine eigene Sprache gefunden haben. Ich wünsche den beiden noch viele wunderbare, inspirierende Schreibzeiten und auch die Anerkennung und Wertschätzung, die diese Arbeit verdient.

Und natürlich auch ein herzliches Dankeschön an Hannah, die gewohnt souverän durch die Sendung führte und es uns mit ihren passgenauen Fragen ermöglichte, einen Einblick in den Schreibprozess zu geben. Und mir persönlich die Gelegenheit, meinen neuen Roman »Winkelzüge« vorzustellen.

Christa Lieb ©