schreib(t)räume

Christa Lieb – Autorin

15. Oktober 2017
von Christa Lieb
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»Lesefrüchtchen« Oktober

Leseprobe »Ein Sommer in Blue Bay«

(…) Lindas selbstgesetztes Limit war längst überschritten. Noch immer saß sie mit Gordon am Strand; inmitten der vielen Leute.

Verstohlen beobachtete sie, was um sie herum vor sich ging. Und es gab wahrlich viel zu sehen. Sie war sich sicher, dass die Figuren der kleinen Dramen keine Ahnung davon hatten, dass ihre Gefühle vor den Augen stummer Beobachter bloßlagen.

Da war die junge Frau mit rotem Sweatshirt, die zögernd auf diesen Norman Bishop zuging und versuchte, ihn zu umarmen. Er hielt sie auf Abstand während seine Augen sich an dem Gesicht einer attraktiven Frau festzuklammern schienen. Der junge Gitarrenspieler wiederum schmiss sein Instrument unsanft in den Koffer und stiefelte hinunter ans Wasser.

»Ich bin nicht die einzige unglückliche Person hier«, flüsterte sie.

»Warum bist du denn unglücklich?« Gordon sah sie aufmerksam an.

Sie ignorierte seine Frage. »Wer ist der junge Gitarrenspieler?«

»Bradley.«

»Und die junge Frau mit dem roten Sweatshirt?«

Gordon seufzte. »Cathy Hudson. Kompliment. Du bist eine gute Beobachterin. In kürzester Zeit hast du erfasst, was anderen seit gut einem Jahr noch nicht aufgefallen ist … Also gut. Hier die Kurzfassung: Bradley Pearson, Sohn von Molly und Wayne, ist verliebt in Cathy Hudson, die nur Augen für Norman Bishop hat. Doch der … der liebt Selma, Cathys Mutter.«

»Hört sich kompliziert an.«

»Es ist kompliziert.«

»Aber …«

»Hör zu … Die schöne Frau, die dort drüben mit Molly plaudert, das ist Selma Hudson. Mitte vierzig, sehr wohlhabend und … verwitwet. Ihr Mann ist unter bis heute nicht geklärten Umständen ums Leben gekommen. Norman Bishop fand den Sterbenden am Strand.«

»Das Kreuz … Nicht weit von hier?«

Gordon nickte. »Er konnte ihm nicht helfen. Seitdem plagt ihn ein schlechtes Gewissen oder Schuldgefühl. Weiß der Geier … Dann verliebt er sich auch noch in die Frau. In seinen Augen ein No-Go … Alles Quatsch.«

»Gordon, bei dir hört sich immer alles so … so unkompliziert an. Manche Dinge sind aber für manche Menschen sehr kompliziert.«

»Es gibt Dinge, die kann man ändern. Dann sollte man das schleunigst tun. Und es gibt Dinge, die sind unumstößlich. Dann sollte man sie akzeptieren. Aber nichts tun und stattdessen stumm leiden, ist Verschwendung kostbarer Lebenszeit. Und für solch fahrlässiges Handeln habe ich nun mal kein Verständnis. Sorry, wenn sich das kaltschnäuzig anhört.«

»Mmm … Erzähl weiter.«

»Selma hat zwei Töchter. Helen, die heute Abend nicht hier ist, und Cathy. Beide studieren in Berkeley. Helen ist mit einem angehenden Rechtsanwalt aus gutem Haus verlobt und ihre kleine Schwester hat sich Norman Bishop in den Kopf gesetzt. Suche nach dem verlorenen Vater? Keine Ahnung.«

»Könnte er ihr nicht einfach sagen, dass sie sich keine falschen Hoffnungen machen soll?«

»So, könnte er das?« Gordon sah sie herausfordernd an. »Vermutlich will er es nicht wahrhaben und sie würde es möglicherweise abstreiten, sollte er sie jemals darauf ansprechen.«

»Und Bradley?«

»Auch der leidet lieber stumm. Sohn einer Farmerin und eines Zimmermanns und Cathy Hudson aus wohlhabendem Haus; das geht in seiner Birne wohl nicht zusammen. Sieht sich lieber als großen Verlierer in diesem Theaterstück, statt etwas zu wagen.«

»Puh … Geschichten für einen umfangreichen Roman. Vielleicht fühlt sich Mister Everton deshalb so wohl hier … Weil ihm hier nie der Stoff auszugehen scheint.«

Gordon nickte und sah sie aufmerksam an. Du erkennst zwar die Dramen, die sich um dich herum abspielen, liebe Linda, dachte er bei sich, aber für das, was sich gerade anbahnt, bist du blind … Wie die anderen.

Er bedachte Paul Everton mit einem wissenden Lächeln.

Der riss sich endlich vom Anblick Linda Sinclairs los. (…)

 

Als Taschenbuch und eBook in allen gängigen Onlineshops erhältlich

Christa Lieb ©

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne Genehmigung der Autorin nicht verwendet werden.

11. Oktober 2017
von Christa Lieb
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Bewegte Jahre …

10 Jahre Schreib-Wahn-Sinn

Wolkenkuckucksheim – ChriLie ©

Vor zehn Jahren hielt ich meinen ersten eigenen Roman in den Händen. Ich finde, das ist eine Erinnerung wert. Doch wie soll diese Erinnerung aussehen? Jubelarie, Trauerrede oder etwa zynische Abrechnung? Jede dieser Varianten wäre der Mühe wert. Ich versuche das, was meinem Naturell am nächsten kommt:

Eine möglichst nüchterne Analyse.

Nach einigen beflügelnden Workshops und vielen Kurzgeschichten, kam ich auf die gewagte Idee, es mal mit einem Roman zu versuchen.

Vollgestopft mit theoretischem Wissen machte ich mich an die Arbeit. Was genau der Auslöser für den Plot war, ist nicht mehr sehr präsent. Am Meer sollte der Roman »spielen« und natürlich von der Liebe zwischen zwei Menschen erzählen. Und so entstand die Geschichte von Kathrin und Magnus … Mit allen Schwächen und Fehlern, die einem als Neuling zwangsläufig unterlaufen.

Dornenthron – ChriLie ©

Nach zwei Jahren voller Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt, Blockaden und Schreibrausch war es geschafft. Meine Empfindungen von damals sind nur schwer zu beschreiben. Es war das reinste Gefühlschaos. Überschwang, Freude, Stolz, Euphorie, Bedenken, Selbstzweifel … Angst.

Nur zögernd rückte ich damit heraus welchen Kraftakt ich da gestemmt hatte. Die Reaktionen empfand ich als »verhalten skeptisch«. Und daran hat sich bis auf wenige Ausnahmen nichts geändert. Vielleicht würden mir einige widersprechen, wenn ich sie damit konfrontieren würde. Aber wenn ich mein Musentempelchen und somit meine Parallelwelt verlasse, wird selten ein Wort darüber verloren, wo ich mich denn herumtreibe, wenn man mich tage- oder gar wochenlang nicht zu Gesicht bekommt. Nur wenn ein neues Buch auf dem Tisch liegt, herrscht großes Erstaunen darüber, dass ich es immer noch tue … schreiben. Eine seltsame Zwischenebene, mit der ich da klarkommen muss.

… nach zehn bewegten Jahren

In diesem Sommer – nach zehn bewegten Jahren – ist mein siebter Roman erschienen. Auch jetzt, da ich diese Worte schreibe, kommt es mir so unwirklich vor. Siebenmal das gleiche Ritual, die gleichen Zweifel, Hoffnungen, Höhen und Tiefen, Ängste … Einsamkeit … Siebenmal …

Freude und Stolz sind noch immer da. Nur die Euphorie ist mir abhanden gekommen. Die Vorstellung, die »ganze« Welt würde auf das Buch warten, war zwar schon immer utopisch, aber die Erkenntnis, die schneller kam als mir lieb war, schmerzte dann doch. Heute sehe ich vieles klarer, freue mich auch über kleine Erfolge.

Und ich bedauere sehr, dass sich viele Schreibschwestern im Geiste im Laufe der Jahre verflüchtigt haben. Es sollte wohl nicht sein.

Quintessenz

Traumpfade – ChriLie ©

Was ist die Quintessenz? Ich bin wohl ziemlich blauäugig in dieses Abenteuer »Schreiben« geschlittert. Hätte ich geahnt, auf was ich mich da einlasse, hätte ich vielleicht die Finger davongelassen. Doch dafür ist es jetzt zu spät. Dieses (Schreib)Fieber lässt mich wohl so bald nicht los. Auch deshalb würde ich die Zeit manchmal gerne um gut zwanzig Jahre zurückdrehen und mit all den gewonnenen Erkenntnissen und neuem Schwung von vorn beginnen. Noch so ein Wunsch aus Utopia …

 

Christa Lieb ©

15. September 2017
von Christa Lieb
2 Kommentare

»Lesefrüchtchen« September

Leseprobe »Ein Sommer in Blue Bay«

(…) Er hatte seinen Bart gestutzt, sich gründlich die Zähne geputzt und versucht, seine widerspenstigen Haare zu bändigen. Die Fingernägel waren sauber; genauso wie seine Kleidung. Es gab keinen Grund, den Gang hinüber zu Selma Hudson noch länger hinauszuzögern.

Obwohl er sich danach sehnte, sie endlich wiederzusehen, hatte er unbändige Angst vor diesem Treffen. Was erwartete ihn?

Norman wies seinen leise winselnden Hund mit Nachdruck an, auf seinem Platz zu bleiben, zog sich die Jacke über und verließ mit einem mulmigen Gefühl das Haus.

***

Als Selma Hudson ihm die Tür öffnete, kam sie ihm vor wie immer. Um genauer zu sein, so, wie vor den ganzen Verwicklungen und falschen Verdächtigungen. Kurzum, souverän, wie es sich für eine der angesehensten Frauen der Stadt gehörte.

Das hatte er nicht erwartet. Und nun verspürte er nicht etwa Erleichterung, sondern … Wut. Ja, Wut war das richtige Wort. Wie konnte sie hier vor ihm stehen, perfekt und geschmackvoll gestylt, während seine Seele seit Tagen auf einem Nagelbett der Verzweiflung nächtigte?

»Schön, dass Sie da sind.« Sie lächelte ihn freundlich an und hielt ihm ihre feingliedrige Hand entgegen.

Er griff behutsam zu und in diesem Moment bekam seine Wut Risse. Oh nein, Selma Hudson war bei weitem nicht so souverän, wie sie ihm vorgaukelte. Sie konnte ihre Aufgeregtheit einfach nur besser verbergen … Bis zu dem Punkt, an dem sie ihm ihre eiskalte, flattrige Hand reichte. Da verstand er. Auch ihr war mulmig zumute. Auch sie wusste nicht, was der Abend bringen würde. Und endlich konnte er ihr ein Lächeln schenken. Zumindest in diesem Punkt waren sie sich also einig und auf Augenhöhe.

***

Selma servierte ein vorzügliches Essen. Die Steaks waren auf den Punkt gegart, das Brot noch lauwarm und knusprig, der Salat mit einem außergewöhnlich würzigen Kräuterdressing angemacht. Gläser, gefüllt mit schwerem, trockenem Rotwein, funkelten im Kerzenschein. Das Tischtuch und die passenden Servietten waren blütenweiß; ein bunter Rosenstrauß verströmte einen betörenden Duft.

Sie hatte sich erkennbar viel Mühe gegeben, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Nachdem sich die erste Befangenheit gelegt hatte, unterhielten sie sich über ihre Arbeit in der Bücherei und seine im Nationalpark und über die hohen Temperaturen, die für den gerade beginnenden Sommer nichts Gutes ahnen ließen. Auch Linda Sinclair war ein Thema. Selma erzählte ihm, dass Linda ihr seit einer Weile in der Bücherei zur Hand ging und wie gut sie sich mit der neuen Freundin verstand.

Obwohl Selma freundlich zu ihm war, lagen während der ungezwungenen Plauderei auch verschiedenste Emotionen in der Luft; unausgesprochene Worte, die ihnen beiden auf der Seele zu brennen schienen.

Norman hätte sich weiß Gott einen angenehmeren Grund vorstellen können, mit Selma Hudson einen Abend zu verbringen. Noch hoffte er, sie würde das verflixte Thema nicht mehr ansprechen; es auf sich beruhen lassen. Er hatte sich geirrt. (…)

 

Als Taschenbuch und eBook in allen gängigen Onlineshops erhältlich

Christa Lieb ©

Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne Genehmigung der Autorin nicht verwendet werden.

 

15. August 2017
von Christa Lieb
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»Lesefrüchtchen« – August

»Ein Sommer in Blue Bay« – Leseprobe

(…) Eigenartige Person. Ich denke, ich werde sie im Auge behalten. Die innere Stimme, die ihm erklärte, weder die Frau noch ihr Verhalten ginge ihn etwas an, wischte Gordon Cooper mit einer energischen Geste beiseite. Er war zu lange Polizist gewesen, um nicht zu erkennen, dass die Frau, die jetzt in dem Strandhaus in seiner Nachbarschaft wohnte, etwas zu verbergen hatte. Seine Neugier war geweckt.

Zufrieden lenkte er sein Auto über den knirschenden Kies vor seinem Haus und stieg aus. Endlich würde etwas Bewegung in seinen Alltag kommen. Zwar gäbe es Anderes zu tun, gestand er sich ein und ließ seinen Blick über das kniehoch wuchernde Unkraut und die Hausfassade mit der an vielen Stellen abblätternden Farbe schweifen. Aber diese Tätigkeiten brachten nicht den gleichen Kick, den er beim Gedanken an Linda Sinclairs mögliches Geheimnis verspürte. Für die lästigen Pflichten ließ sich doch sicher ein netter Mann in Blue Bay finden, der sich die Finger nach ein paar zusätzlichen Dollar schlecken würde. Seine Zeit, davon war er überzeugt, war zu kostbar, um sie mit solchen Lappalien zu verschwenden.

Er öffnete die Haustür, ging schnurstracks zum Kühlschrank, der in seiner Wuchtigkeit die Küchenzeile dominierte, griff nach einer Bierdose und öffnete sie mit geübtem Handgriff. Schaum quoll durch die kleine Öffnung, floss über seine Hand und hinterließ dort eine klebrige Spur. Nach einem deftigen Fluch, presste er die Dose an seine Lippen und ließ die kühle Flüssigkeit in einem Zug durch die Kehle rinnen.

Früher wäre er nicht auf die Idee gekommen, sich um diese Tageszeit ein Bier zu gönnen. Doch seit seine Frau die Koffer gepackt und ihn sich selbst überlassen hatte, lebte er ausschließlich nach seinem Gusto. Nach Wochen quälender Selbstzweifel hatte er sich dazu durchgerungen, seine Verletztheit gegen eine gehörige Portion Gelassenheit zu tauschen. So lebte es sich einfacher, war inzwischen seine Überzeugung.

Ein gezielter Wurf beförderte das Corpus Delicti in den Abfalleimer neben der Tür. Mit einem weiteren Bier in der Hand ging er hinüber ins Wohnzimmer, öffnete dort die breite Glastür und trat ins Freie.

Der Pazifik war in Bewegung. Weit draußen musste ein Sturm toben. Hoffentlich brachte der keine unangenehmen Überraschungen mit sich. Bei jedem Frühjahrs- und Herbststurm nahm sich der Ozean ein Stück Land. Manche der Häuser standen schon bedenklich nah am nassen Element. Ihn und sein Haus trennten zum Glück noch beruhigende Meter vom Ufer.

Gut, dass bei mir alles so gut bewachsen ist, dachte Gordon Cooper mit Galgenhumor und prostete dem Strandhafer und den zahlreichen wilden Hecken zu, die sich dank seiner Nachlässigkeit inzwischen prächtig entwickelt hatten. (…)

 

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Christa Lieb ©

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15. Juli 2017
von Christa Lieb
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»Lesefrüchtchen« Juli

Ein anderes Leben – Teil 3 (Fortsetzung »Lesefrüchtchen« Mai/Juni)

 

Vorsichtig öffnet er die Augen und erschreckt vor seinem Spiegelbild. Ist er dieser bunte Vogel, der ihm da entgegen blickt? Die braunen Augen, der kleine Pickel auf dem rechten Nasenflügel und auch die abstehenden Ohren deuten darauf hin. Bestätigung suchend hebt er die Hand und betastet den fremdartigen Haarschopf. Er versucht das nur mühsam unterdrückte Kichern der kleinen Frisörin nicht zu beachten und schlurft mit eingezogenem Genick zur Kasse um seinen Farbenrausch teuer zu bezahlen. Dann tritt er zögernd hinaus auf die Straße, blinzelt kurz in die ungewohnte Helligkeit und geht – wie von selbst – den bekannten Weg zum Biergarten.

Sein Platz vor der grauen Betonmauer, mit Blick auf den Fluss, ist frei. Agnes – die sonst immer nette Bedienung – läuft heute mit einem mürrischen Gesicht umher und übersieht ihn geflissentlich. Ab und zu hebt er zaghaft die Hand, versucht sich bemerkbar zu machen. Vergebens. Erbarmungslos streichelt ihn die Sonne, lässt seine kupferroten Haare leuchten. Während er sich den Schweiß von der Stirn wischt, fallen ihm Konrads Worte ein: »Tu etwas!« Genau – und zwar sofort.

Ein Ruf wie Donnerhall ertönt. Erschrocken legt er danach seine Hand auf den Mund und blickt sich verstohlen um. Die anderen Gäste sehen erstaunt herüber. Ein verschrecktes, welkes Blatt segelt herab und küsst seine braunen Bartstoppeln. Der um die Tische streunende Hund klemmt den Schwanz ein und verzieht sich flugs. Agnes, die eine erstaunliche Ähnlichkeit mit seiner Traumfrau hat, eilt herbei und ein wohlbekanntes Lächeln liegt auf ihrem Gesicht. Endlich hat sie ihn beachtet.

Er sitzt noch lange zufrieden vor seinem kühlen Pils und denkt: Na also, geht doch! Und morgen kümmere ich mich um Mutter.

Christa Lieb ©