Eine Leseprobe zu meinem neuen Roman
Wohin dein Weg auch führt
gibt es auf meiner Homepage www.christa-lieb.de
unter Veröffentlichungen
Demnächst auch als eBook erhältlich.
29. März 2012
von Christa Lieb
Keine Kommentare
Eine Leseprobe zu meinem neuen Roman
Wohin dein Weg auch führt
gibt es auf meiner Homepage www.christa-lieb.de
unter Veröffentlichungen
Demnächst auch als eBook erhältlich.
15. März 2012
von Christa Lieb
2 Kommentare
Das Warten hat ein Ende. Das neue Buch ist da. Hier eine (erste) Leseprobe
Wohin dein Weg auch führt – Prolog
Der Knall nahm dem behäbigen Donnerstag Vormittag die Gelassenheit, prallte von den schmutzig braunen Häuserwänden ab, drang durch den Gehörgang, schien seinen Schädel zum Explodieren zu bringen.
Ungläubig stierte er auf die Waffe in seiner Hand. Der hysterische Schrei der korpulenten Frau, die sich schräg über ihm aus dem Fenster beugte und die ihm vor wenigen Minuten bereitwillig Auskunft gab, holte ihn aus seiner Erstarrung.
Die Pistole entglitt den verkrampften Fingern und fiel zwischen die eigenartig verdrehten Beine des Mannes, der leise stöhnend vor ihm auf dem staubigen Gehsteig lag.
Wie eine von unsichtbaren Fäden gelenkte Marionette drehte er sich um. “Holen Sie Hilfe”, bat er die inzwischen verstummte Zeugin der Tat. Dann setzte er, ohne sich um die aufgeregten Leute zu kümmern, einen Fuß vor den anderen, brachte Abstand zwischen sich und das Geschehen.
Von der Umgebung nahm er nichts wahr; der Gehsteig glich einem engen Tunnel. Er fror, obwohl die Temperatur hochsommerlich und schweißtreibend war. Ohne auf den Verkehr zu achten, überquerte er die Straße. Autofahrer hupten; aufgebracht wurde mit Händen gestikuliert. Wie betäubt setzte er seinen Weg fort. Schließlich rannte er los, bis er schwer atmend am Ziel war.
Nach einem Moment der Besinnung wischte er sich den Schweiß von der Stirn, versuchte sein wild klopfendes Herz zu beruhigen, ehe er die Tür des Polizeireviers in der Ettstraße öffnete.
Die Luft in dem Raum war stickig. Obwohl alle Fenster weit geöffnet waren, hing die Hitze der letzten Tage wie eine undurchdringliche Dunstglocke unter der Decke. Im Nachbarzimmer läutete ein Telefon; niemand schien sich dafür zu interessieren. Der diensthabende Beamte mit dem akkuraten Bürstenschnitt, der hinter der bauchhohen Balustrade saß, wendete seinen Kopf von dem flimmernden Monitor ab und blickte ihn fragend an.
“Mein Name ist Ulrich Brandt. Ich habe Martin Gernke erschossen.”
(…)
chrilie
Wohin dein Weg auch führt
300 Seiten – 14,95 Euro
9. März 2012
von Christa Lieb
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Zur Erinnerung an die blutige Niederschlag des Aufstandes in Tibet möchte ich ein besonderes Buch empfehlen:
“Doch mein Herz lebt in Tibet” – Ama Adhe
Die bewegende Geschichte einer tapferen Frau, niedergeschrieben von Joy Blakeslee
Von Dalai Lama selbst hat Ama Adhe den Auftrag erhalten, ihre unglaubliche Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte, die von einer unbeschwerten Kindheit im Hochgebirge Osttibets berichtet und die jäh endet mit dem Überfall der Chinesen 1956. Adhe ist jung verheiratet und schwanger mit ihrem zweiten Kind, als ihr ihr Mann 1956 vergiftet wird – vermutlich von den chinesichen Besatzern. Sie unterstützt den tibetischen Widerstand. Ihre Familie wird verhaftet und ermordet. Nur ihr älterer Bruder kann fliehen. Sie selbst wird von den Chinesen verhaftet. Eine Zeit unsäglichen Leidens in Gefängnissen und Arbeitslagern beginnt. Erst nach 27 Jahren darf sie nach Nepal ausreisen, wo ihr Bruder lebt – unter der Bedingung, nichts über die chinesischen Lager zu erzählen. Doch Ama Adhe spürt, dass sie eine Botschaft weiterzugeben hat. Ihr Buch ist eine Kostbarkeit für alle, denen Menschlichkeit wichtig ist.
“Jetzt bin ich frei. Vor meiner Tür stehen keine Wachen. Es gibt genug zu essen. Aber wer im Exil lebt, kann die durchtrennten Wurzeln der Anfänge nie vergessen, deren wertvolle Bruchstücke für immer im Herzen aufbewahrt sind.”
Ama Adhe Tapontsang
wurde 1932 im Osten Tibets geboren.
1958 wurde sie von Chinesen verhaftet, kurz
nach der Tibetischen Neujahrsfeier 1985 kam
sie frei. Ein Jahr später reiste sie nach Nepal aus.
29. Februar 2012
von Christa Lieb
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18. Februar 2012
von Christa Lieb
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Nach gefühlten 1000 Berichten, Leserbriefen usw. steht für mich fest: ACTA muss verhindert werden.
Lange habe ich mich mit Argumenten wie “… aber das Urheberrecht … Ich strampele mich zwei Jahre ab, schreibe einen Roman und dann kann jeder für Umme …” usw. usw. herumgeschlagen.
Dann haben mir – Gott sei Dank – nette und gut informierte Leute die Augen geöffnet; mir klar gemacht, dass ich schon jetzt in die Röhre gucke und meine Rechte verscherbele. Stimmt. Zur Veranschaulichung: Ich “verdiene” an jedem verkauften Buch rund 80 Cent. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. 80 Cent für zwei Jahre geistige Arbeit. In welchen Rachen landet der Rest? Und wofür?
Zum Glück gibt es ja die neuen Medien – dachte ich mir. Biete deine Bücher als eBook an. Überlasse jedem Interessierten selbst, was er dafür zahlen möchte. Aber auch da macht mir die Content-*** einen Strich durch die Rechnung. Auch bei eBooks gibt es eine Buchpreisbindung. Und die gilt es einzuhalten. Tja und Leser den Preis bestimmen lassen … wo kommen wir denn da hin.
Das frage ich mich inzwischen auch.
Wen’s interessiert: Weitere Informationen unter diowlix.felixlieb.de / Aufgeschnappt 16.02.2012 / Spiegel online: Verlag wegen kostenlosem E-Book abgemahnt.
Lesenswert dazu ZEIT online “ARD und ZDF fordern sofortige Unterzeichnung von ACTA”
chrilie
15. Februar 2012
von Christa Lieb
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Winterwunder – Eine Momentaufnahme
Über Nacht hat sich die Welt in weiße Watte gepackt, trägt eine dicke Schneehaube. Aufgeplusterte Vögel harren in der Kälte, sitzen in den kahlen Ästen und spähen nach Futter. Weiterlesen →
14. Februar 2012
von Christa Lieb
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… hat der Postbote geklingelt. Der braune Umschlag wandert verheißungsvoll von Hand zu Hand. Aufgeregt zerre ich an dem Verschluss … und dann halte ich es endlich in Händen … meine neues Buch.
Jetzt heißt es aufmerksam lesen. Noch einmal dem Fehlerteufel nachspüren. Dann das Okay ab durch den Channel, wie ein Freund zu sagen pflegt.
Und dann heißt es wieder warten, warten, warten … bis der Postbote klingelt.
chrilie
14. Februar 2012
von Christa Lieb
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3. Februar 2012
von Christa Lieb
2 Kommentare
… ist eine Tugend wurde mir als Kind beigebracht. Schöner Spruch, aber nicht leicht umzusetzen. Weiterlesen →
23. Januar 2012
von Christa Lieb
2 Kommentare
Beim Stöbern in meinem Fundus bin ich auf eine alte 5-Minuten-Übung aus meinem ersten Workshop gestoßen, die ich schon damals Felix gewidmet habe Weiterlesen →